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Jeremie Project


ein Projekt für benachteiligte Kinder in der Demokratischen Republik Kongo


Ort:   Demokratische Republik Kongo

         Bukavu, Süd-Kivu


Ansprechpartner für das Projekt:

Dr. med. Patrick Bulambo Riziki

Dr. med. Tabea Bulambo Riziki
(geb. Kasielke)


FLYER /

INFOBLATT

Wir Patrick & Tabea Riziki sind gerade in Deutschland! Gerne gestalten wir einen öffentlichen Vortrag oder auch ganz privat zu Hause. -> Link

Unser ZIEL

Kindern soll eine Schulausbildung ermöglicht werden.


Es gibt nur eine Sache,

die auf Dauer teurer ist als Bildung -

keine Bildung. [John F. Kennedy]



Langfristig soll:

- Analphabetismus reduziert werden,

- das soziale Niveau der Familien angehoben werden, 

  indem die Kinder in die Schule gehen und im Anschluss

  eine Ausbildung/Studium absolvieren können.

- In Zusammenarbeit mit dem Chahi – Krankenhaus:

  die Zeit, die ein Patient im Krankenhaus   

  verbrint, muss reduziert werden, um die 

  Schulausbildung nicht zu lange zu unterbrechen.

- Mädchen und Jungs sollen die gleichen Möglichkeiten

  geboten werden.


Wie es zu unserem Namen kam

JEREMIE PROJEKT CONGO:


Mit Jeremie hat alles angefangen. Während meines Ausland-Einsatzes im November 2017

im Chahi-Hospital im Kongo, mussten wir den kleinen 14-jährigen Jungen operieren.

Nach seiner Genesung durfte er das Krankhaus nicht verlassen, weil die Kosten von den Eltern nicht bezahlt werden konnten. Er wäre fast aus der Schule entlassen worden, da die Schule längere Fehlzeiten nicht toleriert.

Durch eine Spende konnte Jeremie sowohl das Krankenhaus verlassen, als auch wieder in die Schule gehen.



Schon lange ist mir bewusst, dass Schulausbildung wichtig ist, um Kindern eine Zukunft und Hoffnung zu schenken.


Ich möchte einen Dominoeffekt erreichen:

Ein Kind kann nach seiner Schulausbildung und Ausbildung/Studium seine Familie deutlich besser ernähren und auch jüngeren Geschwisterkindern helfen, ebenfalls eine Schulausbildung zu

erlangen.


Zusätzlich zum regulären Lehrstoff werden in der Schule Unterrichtseinheiten angeboten, die über Lesen und Schreiben hinausgehen, wie z.B. Hygiene, Sexualkunde, Familienplanung, richtige Ernährung, übertragbare Infektionen, Erkrankungen u.v.a.m.


Ich glaube, dass mit diesen Patenschaften eine bessere Zukunft für die Kinder möglich ist.


DANKE für Euer Interesse!   

Dr. Tabea Riziki (geb. Kasielke)

4 Minuten Infobericht zum

Jeremie Project Congo


In der Demokratischen Republik Kongo gibt es sozial benachteiligte Kinder, deren Eltern nicht in der Lage sind, ihrem Kind die Schule zu finanzieren. Diesen Kindern soll mit einem Patenschaftsprogramm eine Schulausbildung ermöglicht werden.


Kurzinformationen über die Demokratische Republik Kongo:

- Es ist eines der ärmsten Länder der Welt, das zweitärmste Land Afrikas und gleichzeitig

das zweitgrößte Land Afrikas.


- Es ist bekannt für Bürgerkrieg, Flüchtlingsströme, Ebola, politische Unsicherheit und

Instabilität, Armut, Gewalt, Kriegsverbrechen und Korruption. Es gibt über 400.000 unterernährte Kinder .


- Das Land  ist weiter bekannt für unendliche Weite, für Gorillas, für wunderschöne Natur,

als auch für nicht erschlossene Dschungel und Tropen.


- Die meisten Menschen müssen mit einem Dollar pro Tag auskommen und können sich

ärztliche Behandlungen und Bildung nicht leisten.


John F. Kennedy hat recht wenn er sagt: Es gibt nur eine Sache, die auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.


Mit diesem Wissen hat Dr. med. Tabea Riziki, geb. Kasielke, als Ärztin in der Demokratischen Republik Kongo erlebt, wie vor allem Kinder keinen Ausweg aus der Armut finden, wenn ihnen nicht von außen geholfen wird. Durch die politische Instabilität werden gerade die Ärmsten der Armen nicht versorgt.


Tabea hatte ein besonders prägendes Erlebnis:

Es wurde ein kleiner Junge mit Namen Jeremie im Chahi Hospital von ihr operiert. Die anfallenden Krankenhauskosten konnten von seinen Eltern nicht bezahlt werden. Deshalb musste er im Krankenhaus bleiben. Andere Patienten bleiben manchmal drei, manchmal sechs, manchmal sogar sieben Monate im Krankenhaus, bis die Krankenhauskosten bezahlt sind. Bei so viel Fehlzeit erlaubt die Schule nicht, dass das Kind weiter am Unterricht teilnehmen kann.

Bei dieser Operation lernte sie Dr. med. Patrick Riziki kennen. Dieser Arzt hatte durch seine Familie die Möglichkeit bekommen, eine Schulbildung zu erwerben und ein Studium zu machen. Jetzt hilft er mit seinem Gehalt seinen Geschwistern, ebenfalls eine gute Ausbildung zu erhalten.


Mit Dr. Patrick Riziki hat Tabea ein Patenschaftprogramm gegründet. Dieses Programm wurde nach Jeremie benannt, der von ihnen operiert wurde!

Mit diesem Patenschaftprogramm soll Kindern eine Schulausbildung ermöglicht werden.

Es soll ein Dominoeffekt entstehen, so dass im Endeffekt die ganze Familie davon profitiert und lernt, auch für sich selbst und seine Familie zu sorgen.

Wir danken für Ihre Unterstützung.

Zusätzliche Informationen mit aktuellen Berichten finden Sie auf unserer Website.

Kongo, Bukavu

Die Demokratische Republik Kongo hat ca. 79 Mio Einwohner (2,3 Mio km²).

Auf 10.000 Einwohner kommt ein Arzt.

In Deutschland kommt auf ca. 280 Einwohner ein Arzt.

Mehr als die Hälfte der Einwohner lebt von weniger als 1 US-Dollar pro Tag.


Bukavu hat mehr als 1,5 Mio Einwohner. (Internetangaben von

>800.000 EW ist nicht mehr aktuell aufgrund der Landflucht)

Diese Stadt ist ganz im Osten des Landes an der Grenze zu Ruanda.

Das Chahi Hospital liegt direkt dort, wo die Ärmsten der Armen wohnen:

überfüllte Straßen, viele kaputte Familien, Arbeitslosigkeit, viele

Straßenkinder. Dadurch bedingt gibt es eine hohe Rate an Gewalt und sexuellem Missbrauch,

sowie Waisenkinder oder Kinder, die von ihren Eltern im Stich gelassen werden.


Die Alphabetisierungsrate beträgt 62%, in Deutschland liegt sie über 99%.


Wirtschaftliche Situation

Im Kongo betrug 2018 das Bruttonationaleinkommen ca 42,6 Mrd. US-Dollar.

Damit zählt die Demokratische Republik Kongo zu den ärmsten Ländern der Welt. 

In Deutschland betrug 2018 das Bruttonationaleinkommen 4.000 Mrd. US-Dollar.


Gemessen am Human Development Index (Stand 2017) steht die Demokratische Republik Kongo an 176. Stelle. Es gibt nur 13 Länder, die noch schlechter dran sind.

Deutschland steht auf diesem Index an 5. Stelle, nach Norwegen, Schweiz, Australien und Irland.


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